Interview mit Sebastian Weitmann von Run my Accounts

Mittwoch, 22. März 2017 | 0 Kommentare

GetMyInvoices hat mehrere Schnittstellen zu bekannten Anbietern von Buchhaltungssoftware. In unserer Interviewreihe möchten wir Ihnen einige der Anbieter und ihre Software vorstellen. Diese Woche wollen wir an dieser Stelle Run my Accounts vorstellen, ein Buchhaltungsprogramm, das Belege ausliest und Bankkonten automatisiert nachbucht.

 

Wer hatte die Idee für Run my Accounts und vor allem warum?

Bereits im Jahr 1999 ärgerte sich der Gründer der Run my Accounts AG, Thomas Brändle, in seiner Funktion als Finanzvorstand eines schnell wachsenden Startups über die mühsame Arbeit des Buchhaltens: Zahlen abtippen, Belege sortieren, Zahlungen aufbereiten, Bankkonten abstimmen und noch so kleine Differenzen suchen.

Viel lieber hätte er sich auf die Auswertung der Zahlen konzentriert, als diese in stundenlanger Fleißarbeit zu erfassen. Belege sollten ausschließlich digital ausgelesen und verarbeitet werden. Nach einigen Jahren Entwicklungszeit wurde 2008 die Run my Accounts AG gegründet: die einfachste Buchhaltung für mittelständische Unternehmen.

Was war Ihre größte Herausforderung beim Aufbau von Run my Accounts?

Die Positionierung im Markt, welcher bisher vom klassischen Steuerberater dominiert wurde. Hier musste zuerst auf allen Seiten ein Umdenken stattfinden: Buchhalter im 21. Jahrhundert ist sehr IT-geprägt, was mit höheren Anforderungen an die Ausbildung der Mitarbeiter verbunden ist.

Wie wird sich aus Ihrer Sicht die Welt der Buchhalter und Steuerberater in den nächsten Jahren wandeln?

Die Digitalisierung wird die Anforderungen an die Ausbildung der Mitarbeiter dieser Branche steigern. Es wird in Zukunft sehr viel mehr um Schnittstellen und Kompatibilitäten von verschiedenen IT-Systemen, als nur um reines Rechnungswesen gehen. Fähigkeit in beiden Bereichen bzw. in Kombination sind gefordert.

Neben dem Buchen von Belegen, welche anderen Möglichkeiten der Automatisierung bzw. Kostenreduktion sehen Sie bei KMU?

Nicht nur die digitale Buchhaltung, sondern ein komplett digital geführtes Dokumenten-Management-System bietet ein großes Potential für Kostenreduktion und Automatisierung.

Welche Unternehmen sollten einen eigenen Buchhalter einstellen? Welche auf gar keinen Fall?

Ab einer gewissen Unternehmensgröße sind so viele Mitarbeiter von der täglichen Buchhaltung betroffen, dass sich ein eigener Buchhalter als interner Ansprechpartner lohnt. Erfahrungsgemäß liegt diese Größe bei ca. 200 Mitarbeitern.

Startups und KMU hingegen ist nicht zu raten, einen eigenen Buchhalter einzustellen.

Woran merkt man, dass man zu Run my Accounts wechseln sollte?

Die Notwendigkeit eines Wechsels zu Run my Accounts merkt man daran, dass man den Überblick über seine Zahlen verloren hat. Jeder, der schon einmal Entscheidungen auf Grundlage veralteter Zahlen von seinem Steuerberater treffen musste, wird unsere tagesaktuelle Buchhaltung enorm zu schätzen wissen.

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