Buchhaltung selbst machen oder dem Steuerberater anvertrauen?

Dienstag, 8. Juli 2014 | 0 Kommentare

Buchhaltung ist für Sie das sprichwörtliche Buch mit sieben Siegeln? Da geht es Ihnen wie vielen anderen Freelancern auch. Lesen Sie hier einfach und verständlich, wie Sie die Buchführung selbst erledigen und ob es für Sie sinnvoll ist, einen Steuerberater mit dieser Aufgabe zu betrauen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Buchhaltung selbst machen oder abgeben?
  2. So erledigen Sie die Buchführung selbst
  3. So geben Sie die Buchhaltung an einen Steuerberater ab
  4. Buchhaltung verschlanken mit GetMyInvoices

Buchführung selbst erledigen oder abgeben: Was ist der beste Weg für Freelancer?

Diese Frage kann leider nicht pauschal beantwortet werden. Besser sollten Sie für sich abwägen:

  • Haben Sie ausreichend Zeit für die Buchhaltung?
  • Bringen Sie das erforderliche Fachwissen mit?

Können Sie beides mit „Ja“ beantworten, spricht das dafür, die Buchhaltung selbst zu erledigen. Sollten Sie beide Fragen eher verneinen, ist das Auslagern der Buchführung an den Steuerberater möglicherweise die sinnvollere Wahl für Sie.

Wie erledigen Freelancer die Buchführung selbst?

In ihrer grundständigsten Form können Sie die Buchhaltung selbst in einer Excel-Tabelle erledigen. Dazu sollten Sie folgende Informationen je Beleg in jeweils einer Spalte aufführen:

  • Nummerieren aller Belege
  • Rechnungsdatum
  • Datum der Buchung
  • Deklarieren als Einnahme oder Ausgabe
  • Vermerk, um was für einen Beleg es sich handelt

Tipp: Alternativ kann Sie dabei auch eine Buchhaltungssoftware unterstützen!

Wie geben Freelancer die Buchhaltung an einen Steuerberater ab?

Leider ist auch der Steuerberater auf Ihre Mithilfe angewiesen, indem Sie für ihn die vorbereitende Buchhaltung erledigen. Damit sind Aufgaben gemeint wie das Sammeln, Ordnen und ggf. Digitalisieren Ihrer Belege und Rechnungen. Zusätzlich muss der Steuerberater wissen, in welche Kategorie der Beleg (Einnahme, Ausgabe für Büromaterial und Co.) eingeordnet werden muss.

Die meisten Freelancer wollen sich nicht mit der Buchhaltung beschäftigen. Ihr Augenmerk liegt eher darauf, Aufträge zu akquirieren, Projekte zu managen und ihren Kunden das bestmögliche Ergebnis zu liefern. Da erscheinen Fragen rund um die Buchhaltung nebensächlich. Dennoch ist für Sie als Selbstständigen wichtig, dass Sie sich mit dem Thema Buchführung auseinandersetzen. Ganz egal, ob Sie diese dann letztendlich abgeben oder selbst erledigen.

Sollten Freelancer die Buchhaltung selbst machen oder abgeben?

Diese Frage kann leider nicht pauschal für jeden Freelancer beantwortet werden. Besser sollten Sie sich zunächst die Frage stellen: Wie viel Zeit haben Sie für die Buchhaltung übrig und welche fachlichen Voraussetzungen bringen Sie dafür mit?

Denn bedenken Sie bitte: Jede Minute, die Sie für die Buchhaltung aufwenden, können Sie nicht mit Kundenprojekten verbringen, mit denen Sie Ihr Geld verdienen. Zusätzlich sollten Sie zumindest etwas fachliche Kompetenz für den Bereich mitbringen: Sonst sind Fehler vorprogrammiert, die Sie nachher im Zweifelsfall mehr Zeit und Geld kosten, als wenn Sie die Buchhaltung direkt an einen Steuerberater abgegeben hätten.

Vor- und Nachteile von Buchhaltung selbst erledigen oder abgeben

Ob Sie die Buchführung selbst erledigen oder auslagern, ist also maßgeblich davon abhängig, wie viel Zeit Sie dafür haben und ob Sie die fachlichen Voraussetzungen für diese Arbeit mitbringen. Im Wesentlichen können Sie diese Faktoren gegeneinander abwägen und eine Entscheidung auf Grundlage Ihrer derzeitigen Bedürfnisse treffen:

Das spricht dafür, die Buchhaltung selbst zu machen:

  • Sie sparen Kosten für den Steuerberater bzw. Buchhalter
  • Sie haben die volle Kontrolle über Ihre Belege und Buchungen

Das spricht dafür, die Buchhaltung abzugeben:

  • Sie haben mehr Zeit für Kundenaufträge
  • Sie müssen keine Angst vor Ärger mit dem Finanzamt haben
  • Sie müssen sich kein Wissen über die Buchhaltung aneignen
  • Sie verpassen keine Fristen für Jahresabschluss, Umsatzsteuervoranmeldung und Co.

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So erledigen Freelancer die Buchhaltung selbst

Entscheiden Sie sich dafür, Ihre Buchhaltung selbst zu erledigen, können Sie entweder eine Excel-Tabelle oder eine Buchhaltungssoftware nutzen, die Sie unterstützt. Nur der gute alte Schuhkarton, in denen Belege in Papierform meist unsortiert aufbewahrt werden, sollte der Vergangenheit angehören.

Die einfachste Form der Buchhaltung ist, alle Einnahmen und Ausgaben in Excel zu buchen. Dazu nummerieren Sie die Belege, führen das jeweilige Rechnungsdatum auf, vermerken das Datum der Buchung, stellen die Einnahmen den Ausgaben gegenüber und vermerken kurz, um was für einen Beleg es sich handelt. Wie genau Freelancer Ihre Buchhaltung in Excel selbst erledigen, haben für Sie in diesem Artikel übersichtlich und verständlich aufgeschlüsselt.

Ganz wichtig hierbei ist, das Grundgesetz der Buchhaltung zu beachten, dass Sie bestimmt schon einmal gehört haben: Keine Buchung ohne Beleg! Alle Ihre Belege sollten nach einem System geordnet und am besten ausschließlich in digitaler Form abgelegt werden. Papierbelege von Restaurantbesuchen, Büromaterial und Co. sollten Sie schnellstmöglich einscannen. Denn besonders bei Kassenbons verblasst die Schrift schon nach 1-2 Jahren!

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So lassen Freelancer die Buchhaltung von einem Steuerberater erledigen

Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Buchführung an einen Steuerberater abzugeben, müssen Sie schon mal keine Gedanken an Abgabefristen und korrekte Buchungen verschwenden. Denn dafür Sorge tragen, muss zukünftig Ihr Steuerberater. Aber: Ganz ohne Ihre Mithilfe geht es dann doch nicht. Vorbereitende Buchhaltung ist hier das Stichwort.

Damit sind alle Aufgaben gemeint, die die Belege für den Steuerberater aufbereiten. Denn auch der braucht einige Informationen von Ihnen, damit er die Buchhaltung korrekt für Sie erledigen kann. Dazu zählen zum Beispiel sammeln, ordnen und ggf. digitalisieren jeglicher Belege. Zusätzlich braucht der Steuerberater zu jedem Beleg eine kurze Anmerkung, als was er den Beleg verbuchen soll: Als Einnahme? Als Ausgabe für Fremdleistungen, Software-Lösungen oder Fortbildung?

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Verschlanken Sie Ihre Buchhaltung mit GetMyInvoices

Das Sammeln und Zuordnen der Belege kann eine waschechte Sisyphusarbeit sein. Haben Sie die Rechnungen, die Sie an Ihre Kunden stellen, vielleicht noch einigermaßen schnell zu Hand, wird es bei den Belegen für Ausgaben wie Büromaterial, Google Ads, Software-Lösungen und Co. schon unübersichtlicher. Denn die verbergen sich in zahlreichen E-Mail-Programmen und Accounts wie zum Beispiel Amazon. So kann Sie alleine das Zusammensuchen der Belege schon ein paar Stunden pro Monat kosten – selbst wenn Sie die Buchhaltung an den Steuerberater auslagern.

Das geht mit GetMyInvoices definitiv einfacher! Mit der Software können Sie alle Belege und Rechnungen einfach automatisiert sammeln und ordnen. Probieren Sie es gleich aus!

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